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Ausländerfeindlichkeit schadet Wirtschaft Durch seine ausländerfeindliche Haltung könnte Österreich wirtschaftlich massiv ins Hintertreffen geraten. Darin waren sich bei einer Diskussion im Bildungszentrum St. Virgil prominente Vertreter verschiedener Organisationen und Parteien einig.Facharbeiter empfinden Österreich als zu ausländerfeindlich. Qualifizierte Arbeitskräfte meiden Österreich Österreich sucht derzeit 800 Fräser und Schweißer. An der Frage, ob die aus dem Ausland kommen sollen, entzündet sich derzeit die Diskussion über die Öffnung des Arbeitsmarktes für qualifizierte ausländische Arbeitkräfte. "Wir haben das Thema bisher ausschließlich aus der Perspektive der Sicherheitspolitik betrachtet", gesteht Reinhold Mitterlehner, parlamentarischer Wirtschaftsprecher der ÖVP. "Das wird dem Problem nicht gerecht. Die 800 Schweißer und Fräser werden wir nicht auftreiben, weil viele Länder selbst Bedarf haben und andere uns als zu ausländerfeindlich empfinden", so Mitterlehner. Der Spieß hat sich gedreht Lange wollte man sie nicht hereinlassen, jetzt wollen vor allem die gut qualifizierten unter ihnen nicht mehr ins Land kommen. Es sei noch schlimmer, "die Frage ob wir attraktiv sind stellt sich nicht, weil es die Zuwanderungsmöglichkeit garnicht gibt", ergänzt die grüne Nationalratsabgeordnete Terezija Stoisits. Betriebe bekommen zu wenig Facharbeiter. Berndorf: Von 14 Arbeitern einer geblieben "Das Land hat im Moment 100.000 Facharbeiter, die Arbeit suchen, aber keine kriegen", verteidigt Richard Leutner, leitender ÖGB-Sekretär die Abschottungshaltung Österreichs. Markus Beyrer von der Industriellenvereinigung kontert mit einem Beispiel aus der Praxis: "Norbert Zimmermann von Berndorf hat zum AMS gesagt, schickt uns alle Arbeiter, die eine Qualifikation haben. Geschickt wurden 14, sieben sind gekommen, drei wollten bleiben, einer ist tatsächlich im Betrieb geblieben." ORF.AT | |||||
